Publication Series

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Aachener Studien zur Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte (de)

published by Paul Thomes

A Discussion Platform

Paul Thomes and Christoph Rass started to write in 2003 a new publication series called “Aachener Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte”. It is a discussion platform characterized by economic and social historical topics. In the area of Euregio Maas-Rhein a platform like this doesn't exist before. One of the aims of the publication series is to combine the research units economic history and social history with the economic and business research unit and the one for humanities and arts.

Since Volume 15, the publication series started some kind of new beginning with the new title “Aachener Studien zur Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte”. The renaming shows the expansion of the research unit from Paul Thomes.

Everyone who feels involved can work on the publication series as well.

 

Published Books

Bd. 1: Thomas Müller: Zwangsarbeit in der Grenzzone. Der Kreis Aachen im Zweiten Weltkrieg (de)

Mit dem ersten Band, Zwangsarbeit in der Grenzzone, legt Thomas Müller eine Untersuchung zum Einsatz von ZwangsarbeiterInnen in der Region vor und zeigt, dass der ZwangsarbeiterInneneinsatz in den Grenzgebieten des Deutschen Reiches anders als im Landesinnern verlief. Er knüpfte an spezifische Migrationstraditionen an, wies differenziertere Übergangsmuster von der freiwilligen zur erzwungenen Arbeit auf und war mit einem repressiven Grenzregime verbunden. Am Beispiel des Kreises Aachen mit seiner teils landwirtschaftlichen, teils montanindustriellen Wirtschaftsstruktur rekonstruiert die Studie die besonderen Voraussetzungen, Formen und Bedingungen des „Ausländereinsatzes“ im deutsch-belgisch-niederländischen Grenzgebiet. Nicht zuletzt wird damit eine Lücke in der regionalen Geschichte des Nationalsozialismus geschlossen. (de)

Bd. 2: Paul Thomes (Hrsg.): Rohstoffbasis und Absatzmarkt. Die Schwerindustrie des Großherzogtums Luxemburg und das Aachener Revier (de)

Mit Beiträgen von Paul Thomes, Benôit Majerus, Jörg Wiesemann, Alexander Faridi, Micheal Käding und Norbert Gilson

Der zweite Band der Aachener Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte versammelt sechs Artikel zu den Beziehungen zwischen der ARBED, dem bedeutendsten Unternehmen der luxemburgischen Montanindustrie, und dem Aachener Revier. Vorwiegend im 20. Jahrhundert angesiedelt, analysieren die Artikel beispielhaft das Raster von institutionellen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen, von persönlichen Netzwerken, natürlichen Ressourcen und Verkehrsinfrastruktur, in dem Unternehmensentscheidungen fallen. Die Autoren rekonstruieren die Aktivitäten des Konzerns, der seit seiner Gründung in einer Folge zyklischer Extraktion und Kontraktion nach optimalen Standortbedingungen suchend, bald das nahe liegende Aachener Revier als Standort und Markt entdeckte, ehe die letzte europäische Montankrise wieder zum Rückzug von dort führte.

Die Studie ist 2005 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 3: Christoph Rass, René Rohrkamp, Peter M. Quadflieg: Gerneral Graf von Schwerin und das Kriegsende in Aachen. Ereignis, Mythos, Analyse (de)

Im Jahr 1963 ehrte der Rat der Stadt Aachen den ehemaligen General der Panzertruppe Gerhard Graf von Schwerin mit der Umbenennung des Kornelimünsterweges in Graf-Schwerin-Straße. Der Rat zeichnete so den Offizier aus, der die militärische Kontrolle in Aachen übernahm, als amerikanische Truppen die Stadtgrenze erreichten. Die Ehrung, so führte der damalige Aachener Oberbürgermeister Hermann Heusch aus, sei „in dankbarer Würdigung der Tatsache, dass Graf von Schwerin sich im September 1944 als Abschnittskommandeur in Aachen trotz des für ihn damit verbundenen Risikos entschloß, die für die Stadt erlassene Räumungsverfügung aufzuheben“, erfolgt.Seit drei Jahrzehnten wurde von verschiedenen Seiten – aus Politik und Bürgerschaft – diese Entscheidung immer wieder scharf kritisiert.

Die Studie ist 2007 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 4: Marc Engels. Die "Wirtschaftsgemeinschaft des Westlandes". Bruno Kuske und die wirtschaftswissenschaftliche Westforschung zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik (de)

Bruno Kuske lehrte zwischen 1919 und 1950 Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsgeographie an der Universität Köln. Die vorliegende biographische Studie erforscht die Politisierung der empirischen Wirtschaftsforschung und der raumbezogenen Nationalökonomie, ihre Präsentation in den modernsten Massenmedien und die Erschließung von materiellen und immateriellen Ressourcen für ein von Kuske dominiertes westdeutsche Wissenschaftlernetzwerk aus Volks- und Betriebswirten, Soziologen und Wirtschaftsgeographen über politische Umbrüche hinweg. Bruno Kuske gestaltete die rheinisch-westfälische Wissenschaftslandschaft mit dem Ziel, Wissenschaftsstrukturen zu schaffen, welche die verstärkte artikulierende Nachfrage der Politik nach ökonomischem Wissen decken konnten.

Die Studie ist 2007 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 5: Peter M. Quadflieg: "Zwangssoldaten" und "Ons Jongen". Eupen-Malmedy und Luxemburg als Rekrutierungsgebiet der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. (de)

Etwa 20.000 junge Männer aus dem Großherzogtum Luxemburg und den ostbelgischen Kantone Eupen, Malmedy und St. Vith teilten im Zweiten Weltkrieg das gleiche Schicksal: Sie dienten in Hitlers Wehrmacht.<br
Der Großteil dieser Soldaten trat nicht freiwillig in Wehrmacht ein. Durch die unterschiedlich verlaufende Annexion der beiden Gebiete wurde großen Teilen der Bevölkerung die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen und gleichzeitig die Wehrpflicht eingeführt.Während die Reaktionen auf diese Entwicklung in Luxemburg feindselig waren und zeitweise den Charakter eines Volksaufstandes annahmen, kam es in den altpreußischen Gemeinden des ostbelgischen Gebiets zu keinen vergleichbaren Zusammenstößen zwischen Bürgern und Besetzungsmacht.

Die Studie ist 2008 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 6: Peter M. Quadflieg, René Rohrkamp (Hrsg.): Das "Massaker von Malmedy": Täter, Opfer, Froschungsperspektiven. (de)

Mit Beiträgen von Tobias Albrecht, Mats Autzen, Anna Hissel und Katharina Hoppe

Am 17. Dezember 1944 wurden nahe der belgischen Ortschaft Baugnez im Zuge der Ardennenoffensive etwa 100 US-Soldaten von der „Kampfgruppe Peiper“, die aus Soldaten der 1. SS-Panzerdivision bestand, gefangen genommen. Kurz darauf wurden über 80 der GIs erschossen. Die genauen Umstände dieses für die deutsche Kriegsführung im Westen ungewöhnlichen Kriegsverbrechens sind bis heute ungeklärt. Kam es in der nervösen Hektik des geplanten raschen Vorstoßes Richtung Westen zu dieser Tat oder war es eine kaltblütige Exekution durch fanatische Nationalsozialisten? Bis heute bestimmen mehr Mythen als Fakten die Diskussion in Öffentlichkeit und Forschung. Im Rahmen eines UROP-Projektes am Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts- und Sozialgeschichte arbeitet eine Gruppe von Studierenden das Thema neu auf.

Die Studie ist 2010 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 7: Christoph Rass, Peter M. Quadflieg (Hg.): Kriegserfahrung im Grenzland. Perspektiven auf das 20. Jahrhundert zwischen Maas und Rhein. (de)

Der siebte Band widmet sich 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs und im 70. Jahr der Befreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft den Kriegserfahrungen der Menschen im Grenzland zwischen Belgien und Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland. Das „Zeitalter der Weltkriege“ im 20. Jahrhundert hat die Region zwischen Rhein und Maas ge-prägt. Dies zeigen sowohl die gemeinsamen als auch die völlig unterschiedlichen Kriegs- und Gewalterfahrungen der Bevölkerung jenseits der vielfältigen Grenzen. Der Band versteht sich dabei als Bestandsaufnahme: Er stellt neue historische Fragestellun-gen und Forschungsprojekte vor, zeigt aber ebenso Forschungslücken insbesondere im Hin-blick auf die länderübergreifenden Wechselwirkungen der Kriegsgeschehnisse in einer Grenzregion auf. Hierzu werfen vierzehn internationale Historiker ihren jeweils eigenen Blick auf die Geschichte des Grenzlandes.

Die Studie ist 2014 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 8: Hermann-Victor Johnen: Das Sutro Tunnel-Projekt. Ein Kapitel zur Geschichte eines deutsch-amerikanischen Unternehmers im U.S. Westen im Zeitalter der Industrialisierung. (de)

Die vorliegende Dissertation befaßt sich mit der Karriere des im 19. Jahrhundert wirkenden deutsch-amerikanischen Unternehmers Adolph Sutro. Durch den 1869-1878 im U.S. Westen gebauten „Sutro Tunnel“ berühmt-berüchtigt geworden, ist Sutro schon oft Gegenstand historischer Untersuchungen gewesen.

Die Studie ist 2012 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen.(de)

Bd. 9: Juliano de Assis Mendonca: Geschichte der Aktiengesellschaft für Kur- und Badebetrieb der Stadt Aachen 1914-1933. (de)

Die folgende Darstellung befasst sich mit der 1914 gegründeten „Aktiengesellschaft für Kurund Badebetrieb der Stadt Aachen“ und damit mit einem wichtigen Kapitel der jahrhundertealten Kurtradition der Badestadt. Ihre bis heute größte und unübersehbare Leistung, nämlich die Errichtung der neuen Kuranlagen an der Monheimsallee in den Jahren 1914-16, ist den Interessierten wohlbekannt, doch ihre Tätigkeit als Betriebsgesellschaft des lokalen Kurwesens bis Ende 1932 im Rahmen einer frühen Privat-Öffentlichen-Partnerschaft ist bislang nie näher thematisiert worden. Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass unternehmenseigene Aufzeichnungen nahezu nicht überliefert wurden und hierfür stattdessen der mühsamere Weg einer Rekonstruktion aus dem regen Schriftverkehr mit der Stadtverwaltung gegangen werden musste. Ein solches Vorgehen schützt aber auch vor einer allzu unkritischen Übernahme innerbetrieblicher Sichtweisen, was angesichts der im Folgenden skizzierten, durchaus konfliktträchtigen Unternehmensentwicklung an Relevanz gewinnt.

Die Studie ist 2012 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 10: Frank Krüger: Steuerberatung und Gerechtigkeit. Eine wirtschaftshistorische Untersuchung zur Entwicklung finanzpolitischer Ordnungsvorstellungen seit dem 19. Jahrhundert und ihrer Bedeutung für das Rollenverständnis der Steuerberater. (de)

Das erkenntnisleitende Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, die Funktion der Steuerberatung aus einer Gerechtigkeitsperspektive zu erfassen. Die Erhebung des Forschungsstands ergab, dass der Untersuchungsfokus auf die Genese der sozial- und steuerstaatlichen Strukturen im historischen Umfeld des Deutschen Reichs zu legen war. Denn neben der Konsolidierung des deutschen Nationalstaats und der Verfolgung imperialer Ziele stellte sich als Hauptaufgabe die Lösung der Sozialen Frage. Der Forschungsverlauf orientierte sich an der Bedeutung von Sozialwissenschaft und Nationalökonomie für die Lösung der Sozialen Frage. Dazu wurden die gesellschafts-, sozial- und finanzpolitischen Beiträge von Lorenz Stein, Albert Schäffle, Gustav Schmoller und Adolph Wagner einer Tiefenanalyse unterzogen.

Die Studie ist 2014 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 11: Markus Maaßen: Geschichte der Fremdenverkehrsvereine in Aachen. (de)

Die „Hebung des Fremdenverkehrs“ ist ein Lebensthema für die Bäderstadt Aachen,
dessen zivilgesellschaftliche Organisation in der ureigensten Form des
bürgerschaftlichen Engagements, dem Verein, ihren Niederschlag findet. In der
Auseinandersetzung zwischen Industriestadt oder Kurgemeinde positionierten sich
seit dem 18. Jahrhundert die Fremdenverkehrsvereine. Die wechselnden
Herrschaftsverhältnisse und der Beginn der Industriellen Revolution erforderten eine
beständige Neuausrichtung zur Akquise neuer Kundengruppen. Verschiedene
Vereine wie der „Verein zur Belebung der Badesaison“ schufen kulturelle Ereignisse
im täglichen Leben, von denen Kurgäste wie Einwohner profitierten, während der
„Verschönerungsverein“ und der „Verkehrs-Verein Bad Aachen“ die touristische
Infrastruktur einer modernen Kurstadt aufbauten und durch verschiedene
Werbemaßnahmen Aachen im In- und Ausland bekannt machten. Die spezifischen
Probleme, die die Vereine dabei bewältigen mussten, erlauben einen spannenden
Blick in den Zeitgeist der jeweiligen Epoche und erschließen die wirtschaftliche
Bedeutung des Fremdenverkehrs für Aachen bis in die Gegenwart. Die vorliegende
Darstellung wirft, gestützt auf ein kenntnisreiches Studium der Akten, einen Blick auf
ein vernachlässigtes Gebiet der Stadtgeschichte.

Die Studie ist 2014 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen.(de)

Bd. 12: Christoph F. Königs: Internalisierung der Esskultur zwischen Mangel, Überfluss, Diversität und Innovationen am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland. (de)

Essen ist eine Grundbedingung menschlichen Daseins. Dabei dient es nicht nur dem Sattwerden und der Aufnahme von Nährstoffen. Nahrungszubereitung und -aufnahme haben einen stark kommunikativen Charakter. Die Esskultur tangiert alle Bereiche des Lebens und ist damit ein Spiegel der gesellschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungsprozesse in einer Gesellschaft. Die vorliegende Arbeit beschreibt den Wandel der Esskultur in der Bundesrepublik Deutschland von den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Dabei wird deutlich, dass es sich nicht um einen eindimensionalen Verlauf vom Mangel zum Überfluss handelt, sondern dass die Internalisierung der Esskultur durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst wurde.
Unter "Internalisierung" wird die Übernahme von Werten und Normen in die eigene Handlungsstruktur verstanden. In der vorliegenden Arbeit ist dabei von Interesse, welche Internalisierungsmechanismen eine Rolle bei der Entwicklung einer Esskultur spielen, also verantwortlich dafür sind, welche Nahrungsmittel ein Mensch mag und vor anderen bevorzugt. Der Begriff "Esskultur" bezieht sich darauf, dass die Zubereitung der Speisen, das Kommunizieren während des Essens und über das Essen kulturelle Praxis sind. Im Zeitalter der Globalisierung existieren in einer Gesellschaft mehrere Esskulturen nebeneinander. Für die vorliegende Arbeit ist relevant, inwiefern überhaupt von einer einheitlichen deutschen Esskultur gesprochen werden kann.

Die Studie ist 2014 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 13: Markus Maaßen: Aachen im Juli und August 1914. Der "Weg in den Weltkrieg" im Spiegel des "Echo der Gegenwart" (de)

Die Lokalstudie behandelt die Geschehnisse im Juli und August 1914 und ihre mediale Repräsentation in einer zentrumsnahen Zeitung, die für die Bevölkerung der Großstadt Aachen das prägende Massenmedium waren. Die Zeitung ordnet das Zeitgeschehen in eine Mentalitätsmatrix ein, die noch vom Kulturkampf geprägt ist. Es wird untersucht, in wie weit die Zeitung als Kriegstreiber agierte, insbesondere wenn sie über die Demonstrationen in Berlin, und als Besonderheit auch in Aachen berichtet, wobei die Rolle der Studenten und Ihre Sozialisation in den Blick genommen werden. Das Augenmerk liegt auf der heute schwer erklärbaren Kriegsbegeisterung wie auf den panischen Reaktionen nach der Kriegserklärung, die teils von staatlicher Seite, teils zur Auflagensteigerung forciert wurden.

Die Studie ist 2014 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 14: Meral Avci: Die türkisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen in den Jahren von 1923 bis 1945 unter Betrachtung der politischen Entwicklungen. (de)

Für ihre Makroanalyse orientiert sich Avci an den drei Phasen der deutschen Geschichte Weimarer Republik, "Drittes Reich" und Zweiter Weltkrieg. Sie zeigt, dass sich mit der deutschen politischen Zäsur ab 1933 auch die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern änderten. Das nationalsozialistische Regime musste für seine Rüstungsindustrie die im Land fehlenden Rohstoffe importieren. Die Türkei war hingegen bestrebt, ihre Industrialisierung voranzubringen. Hier trafen sich die Interessen beider Länder. Auf der Grundlage von Clearingverträgen belieferte die türkische Wirtschaft deutsche Rüstungsindustrien mit Rohstoffen wie Chrom und erhielt dafür im Gegenzug Investitionsgüter, was zu einer zunehmenden Abhängigkeit der Türkei vom nationalsozialistischen Regime führte. Der Versuch, aus dieser Abhängigkeit während des Zweiten Weltkrieges herauszukommen, scheiterte. Gleichzeitig waren die Nationalsozialisten angesichts ihres Fiaskos in der Sowjetunion ebenso auf den Chromlieferanten Türkei angewiesen.

Die Studie ist 2014 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 15: Paul Thomes, Tobias Dewes (Hg.): Aachen 1914-1918. 100 Jahre 1. Weltkrieg. (de)

Der fünfzehnte Band der Aachener Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte stellt in gewisser Weise einen Neubeginn dar. Künftig wird die seit 2003 publizierte Reihe unter dem Titel Aachener Studien zur Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte fortgesetzt. Die Umbenennung spiegelt die Erweiterung des von Univ.-Prof. Dr. Paul Thomes verantworteten Lehr- und Forschungsgebietes wider und trägt damit auch bewusst dem transdisziplinären, ganzheitlichen Forschungsansatz des Instituts Rechnung. Der aktuelle Band enthält fünf Artikel, die sich im Gedenken an den Beginn des 1. Weltkriegs 1914 grenzübergreifend mit der Region Aachen befassen.

Die Studie ist 2016 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)

Bd. 17: Paul Thomes, Christiane Katz (Hg.): Von der Narration zur Methode. Neue Impulse in der historischen Biographieforschung. (de)

In der Literatur zur Geschichte der Biographik sind viele wiederkehrende Entwicklungen,Themen und Streitpunkte identifizierbar. Sie alle sind dafür verantwortlich,dass die Biographik eine Weiterentwicklung erfährt. Sie befindet sich gerade aktuell im Wandel. Einige der wiederkehrenden Fragen in diesem Wandlungsprozess greift der vorliegende Band auf und thematisiert diese aus biographiepraktischer Perspektive. Die Beiträge basieren auf den Vorträgen einer Tagung des Aachener Kompetenzzentrums für Wissenschaftsgeschichte, organisiert vom Lehr- und Forschungsgebiet Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte,die unter dem Titel "Zwischen Narration und Methode: Neue Impulse in der historischen Biographieforschung" Wissenschaftsdiskurse aus der Biographik aufgriff.

Die Studie ist 2016 beim Shaker Verlag, Aachen erschienen. (de)